Funktionale Sicherheit in der Fahrzeugelektronik

Ein Workshop mit praktischen Anleitungen zur wirtschaftlich sinnvollen Umsetzung der Norm ISO FDIS 26262


Ziel der funktionalen Sicherheit ist es, Produkte zu entwickeln, die den Anwender und Personen davor bewahren, dass sie erkennbaren Gefahren beim Umgang mit dem Produkt ausgesetzt werden. Dazu ist es notwendig beim Design der Produkte Maßnahmen zu definieren, die die Ursachen dieser Gefahren beherrschen. Hierzu ist ein systematischer Nachweis zu führen.

Im Herbst 2010 wurde der finale Entwurf des Standard ISO FDIS 26262 („Road Vehicles-Functional Safety)  veröffentlicht, der eine Ableitung aus der Norm IEC 61508 darstellt und ein Prozessrahmenwerk zur Fehlererkennung und Fehlerbeherrschung  für sicherheitsrelevante elektrisch/elektronische Systeme in Automobilen darstellt

Der hier angekündigte Workshop setzt es sich zum Ziel, die Entwicklung sicherheitsrelevanter Systeme mit dem rechten Augenmaß anzugehen, indem praktische Anleitungen zu den Prozeßanforderungen für die Einhaltung der Norm ISO FDIS 26262 vermittelt und diskutiert wird. Es soll deutlich werden, welche speziellen Artefakte für eine ingenieurmäßige technische Sicherheit unbedingt notwendig sind. Die Diskussion zielt darauf ab, eine Entwicklungs-kostentreibende Überinterpretation der Norm ISO 26262  zu vermeiden.
Der Aufwand  zum Erreichen von Funktionaler Sicherheit hängt stark vom Komplexitätsgrad des zu betrachtenden Systems ab, so dass in dem Seminar auch Beiträge mit Branchen übergreifenden Erfahrungen angeboten werden.

Der Aufwand  zum Erreichen von Funktionaler Sicherheit hängt stark vom hergeleiteten Risikograd des zu betrachtenden Systems ab. In den Beispielen und einer umfangreichen praktischen Übung werden verschiedene Beispiele behandelt, u.a. auch Elektroantriebe.