ITS Niedersachsen mit Sitz in Braunschweig wurde mit dem klaren Auftrag und dem Anspruch versehen, als neutraler Vertreter für das gesamte Land Niedersachsen auf nationalem und internationalem Parkett aktiv zu sein und die damit verbundenen Themenfelder mit dem Schwerpunkt intelligenter Transportsysteme und -dienste zu vertreten. Insbesondere die sicherheitskritischen Anwendungen mit ihren damit verbundenen hohen Anforderungen an Technik, Prozesse und Prüfung kennzeichnen dabei die Systemkompetenz und das Kern „Know-how” von ITS Niedersachsen. Der neue Verein entstand aus der Verschmelzung des GZVB - Gesamtzentrum für Verkehr Braunschweig e.V. und ITS Intelligente Transport- und Verkehrssysteme und -dienste Niedersachsen e.V. aus Hannover.
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Projektworkshop: Unfallursachenmodell STAMP
System-Theore
tic Accident Model and Processes (kurz STAMP) befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Systemtheorie und systematischem Denken bei Unfällen. Dieser Ansatz zur Verhinderung von Unfällen wird unter anderen bereits in der Raumfahrt genutzt. Das Ziel von STAMP ist es, die Hauptfaktoren Mensch-Entscheidungsfindung, Software und neuen Technologien in einer Gefahrensituation so zu integrieren, dass hierbei eine sicherere Führung von Fahrzeugen entsteht. Dabei setzt diese Theorie den Fokus auf das gesamte sozio-technische System die in einer gemeinsamen Fehlerkette zu einem Unfall führt.
Die Landesinitiative Mobilität und ITS Niedersachsen sind Förderer des Workshops der in Zusammenarbeit mit dem Institut für Verkehrssicherheit und Automatisierungstechnik der Technischen Universität Braunschweig, dem Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF), der Universität Stuttgart und dem Massachusetts Institute of Technology realisiert wird.
Nähere Informationen zum Programm finden Sie unter: http://www.iva.ing.tu-bs.de/stamp/
InMoBS-Workshop
Innerstädtische Mobilitätsunterstützung für Blinde und Sehbehinderte (InMoBS) bezeichnet ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördertes Projekt. Für blinde und sehbehinderte Menschen stellt insbesondere das Überqueren von Straßen eine besondere Herausforderung mit großem Gefährdungspotenzial und ein Mobilitätshemmnis dar. Ziel des Forschungsprojektes ist es, blinden und sehbehinderten Menschen hierzu eine sicherere und komfortablere Alternative über die Integration neuer und bekannter Techniken zur Verfügung zu stellen. Um dies zu erreichen, soll eine vollständige und durchgängige akustische und haptische Führung mit Hilfe geeigneter, kommerziell verfügbarer Mobilgeräte für den gesamten Weg unter Berücksichtigung der aktuellen Signalisierung an Fußgängerfurten entwickelt und erprobt werden. Die Unterstützungsfunktion soll auf typischen Alltagswegen sicher, einfach und zuverlässig funktionieren, um eine hohe Akzeptanz zu erreichen.
Der Projektworkshop orientiert sich an technischen Fragestellungen unter Berücksichtigung der Bedürfnisse Betroffener und richtet sich an Teilnehmer aus dem Bereich Intelligente Mobilität und Intelligente Infrastruktur. Weitere
Weitere Informationen http://www.inmobs.de/
ITS Forum Berlin 2013

Die Jahrestagung des ITS Network Germany, dessen Mitglied ITS Niedersachsen ist, findet vom 11.-12.06.2013 in Berlin statt. Im Fokus der Tagung stehen die neusten Entwicklungen rund um den IVS-Maßnahmenplan. ITS Niedersachsen Mitglieder bekommen einen Rabatt auf die Teilnahmegebühr. Hier geht es zum Programm.